Die Welt

Kommunikation –bedeutungslos

Gefuehle – wahrnehmungslos

Wir Menschen sind es die uns gegenseitig verletzen. Wir Menschen sind es die gieren nach Macht, Geld und Anerkennung. Dabei wollen wir im Grunde nur gluecklich sein. Wir wollen unsere innere Ruhe finden, uns um nichts mehr sorgen. Wir wollen einfach nur leben. Dabei lassen wir ausser Acht, dass der Weg bereits das Ziel ist. Alles was wir tun bedeutet bereits unser Glueck. In diesem Moment sind wir gluecklich, weil wir es fuer etwas tun, auf das wir uns freuen. Die Erwartung ist bereits Glueck. Die Gesundheit, das kleine Laecheln, Freunde, Familie, ein gutes Buch, einen Tasse warmen Tee, das Leben an sich ist Glueck. Das wir leben koennen ohne zu bluten. Das wir atmen koennen ohne weinen muessen. Das wir essen koennen ohne hungrig zu bleiben. Das wir trinken koennen ohne zu schmerzen. Das wir schlafen koennen ohne Leid und Schmerz. Das wir etwas haben woran wir festhalten koennen ohne dass es uns weggenommen wird. Die Welt ist gespalten. Viele Menschen koennen dies nicht und beneiden die, die es koennen. Sie wuenschen sich minimales. Und die Menschen, die dies koennen schaetzen es nicht und schaffen sich neuen Schmerz. Sie haben nicht das Selbstbewusstsein, den anderen helfen zu wollen. Wir muessen aber etwas unternehmen, sonst wird unsere Erde, unsere Heimat gepalten werden in zwei Haelften, die sich bekriegen werden mit allem was sie besitzen oder auch nicht besitzen. Freiheit, Gerechtigkeit und Schicksal- was sollen diese Woerte bedeuten.  Sollten diese Woerter einst eine strahlende und rein gute Bedeutung gehabt haben, so haben wir Menschen sie in Blut getraenkt und sie in Schmerz, Leid und Trauer getaucht. Wir missbrauchen sie um unsere Ziele zu erreichen, um unseren Wohstand zu sichern und um letzlich selbst nicht leiden zu muessen. Aber sind wir uns dessen nocht bewusst? Nein, wir sind es nicht. Wir handeln ohne Ruecksicht auf andere. Wir lassen andere die Wunden tragen, die wir ihnen zufuegen, um im Rampenlicht zu bleiben, aber dadurch verletzen wir uns letzlich nur selbst. Wer zu lange im Rampenlicht bleibt, wird erblinden.
Aber wer war es? Wer hat den Menschen das Recht gegeben sich gegenseitig zu verletzen, sich zu vernichten und letzlich zu erblinden. Wer war es? Es waren wir Menschen selbst. Wir haben uns dieses Recht genommen und anderen Menschen dieses Recht genommen.  Wir haben uns genommen, was wir wollen ohne Ruecksicht auf alles andere. Und genau deshalb werden wir nicht ungeschoren damit durchkommen. Unser Glueck, unser Wohlstand, unsere Freude hat ein Fundament aus Leid, Schmerz, Hass, Traenen, Trauer, Ungerechtigkeit und Blut. Wenn wir diese Fundament naehren, dann wird es immer groesser und staerker werden und das darauf erbaute wird auseinanderbrechen.

Ich bin die letzte die sagt, dass wir Menschen keinen langen Weg vor uns zu haben. Aber wenn wir in Friede miteinanderleben wollen, dann muessen alle Menschen dieser Welt integriert sein. Man wird Leid und Schmerz, Neid und Hass nicht komplett aus den Herzen vertreiben koennen. Aber es muss Schluss sein mit den Luegen, den Geheimnissen, der Ruecksichtslosigkeit. Wir muessen uns unsere Verantwortung stellen. Wir muessen handeln bevor es zu spaet ist. Wir muessen -nein – Wir duerfen es nicht zu lassen, dass mit Menschen gespielt wird. Wir duerfen nicht laenger manipuliert werden fuer ihre Zwecke. Wir duerfen nicht jedem alles durchgeheln lassen, bloss weil sie Macht besitzen. Macht bedeutet Verantwortung. Sie zu missbrauchen ist ein Vergehen gegen jede Freiheit eines jeden Menschen. Ich spreche von Freiheit, aber nicht von der Freiheit, die uns verkauft wird wie eine Ware. Nicht von der Freiheit, die uns gegeben wird um uns zu stillen. Nicht von der Freiheit, die genommen werden kann, wann es den Menschen passt. Ich spreche von der Freiheit, die jeder Mensch besitzt, die von keiner dritten Person abhaengt oder von einer zweiten. Wir leben alle auf dieser Welt und sollten deshalb  die gleichen Moeglickeiten besitzen, sonst werden wir den Zyklus des Hasses und der Trauer niemals durchbrechen koennen.

Allen die gleichen Moeglichkeiten zu eroeffnen bedeutet Opfer einzugehen und die muessen wir bereit sein einzugehen.

Einen Krieg zu beginnen ist leicht, aber ihn zu beenden ist fast unmoeglich – zumindest wenn nicht beide Seiten bereit sind Opfer und Kompromisse einzugehen.

Im Moment sind mir die Haende gebunden, ich bin nur ein Kind ohne die Moeglichkeit etwas zu tun. Ich kann lediglich versuchen zu helfen gegen die Armut vorzugehen, aber ich bin machtlos. Aber ich, ich werde kaempfen. Ich werde nicht aufgeben – nciht an diesem Punkt. Nicht dort, wo unsere Gesellschaft sich selbst vernichtet, nein niemals.

Es ist unsere Aufgabe uns selbst zu beschuetzen und deshalb haben wir einen Willen. Wir muessen handeln so wie wir es fuer als richtig erachten, nicht aus Missgunst, nicht aus Gier, nicht aus Machtpraesentation, nicht aus Nein, nicht aus Hass, sondern um anderen Menschen zu helfen. Dieses Selbstbewusstsein muss jedoch erstmal erweckt werden, damit etwas geschehen kann.

Ein langer Weg- aber nicht unmoeglich.

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